Schreiben · Kapitel 6
Eine Seite selbst schreiben
Abends wird aus den Notizen eine Seite, mit Überschrift, Titelbild und Text. Du kannst sie ganz selbst schreiben, so lang oder so kurz du willst. Dieses Kapitel zeigt die Schreibansicht. Wie die KI dir einen Vorschlag macht, steht im nächsten Kapitel.
Die Schreibansicht öffnen
- Von „Heute“ aus
Unten auf „Heute“ steht die Karte „Den Tag aufschreiben“. „Selber schreiben“ öffnet die Schreibansicht. Steht schon eine Seite, heißt der Knopf „Selber weiterschreiben“.
- Für einen früheren Tag
Im Tagebuch öffnest du den Tag und tippst auf „Bearbeiten“. Tage mit Notizen, aber ohne Seite, findest du in der Karte zum Nachholen, mit „Aufschreiben“.
- Schreiben
Oben stehen das Datum, die „Überschrift (wenn du magst)“ und das Titelbild, darunter der Text. Daneben stehen „Weiterschreiben?“, die Tags und „Deine Notizen“.
- Speichern
„Speichern“ steht oben rechts. Am Rechner geht es auch mit Strg S, am Mac mit Cmd S. Auf dem Handy bleibt „Speichern“ über der Tastatur.
Was der Editor kann
Der Editor schreibt wie ein Blog. Was du siehst, ist das, was gespeichert wird. Die Leiste über dem Text hat „Fett“, „Kursiv“, „Zwischenüberschrift“, „Zitat“, „Liste“, „Rückgängig“ und „Bild einfügen“. Mehr gibt es mit Absicht nicht, also keine Links, keine Tabellen und keinen Code. Was du aus einer anderen Seite einfügst, wird auf Text und diese Formate zurückgeführt. Eine Seite darf bis zu 100.000 Zeichen lang sein.
Wie Bilder in den Text kommen, steht im Kapitel Bilder, das Titelbild ebenso.
Deine Notizen und Fragen nutzen
Unter „Deine Notizen“ stehen alle Notizen des Tages mit Uhrzeit. Antippen fügt eine Notiz in den Text ein, und ein Foto an einer Notiz fügt das Bild ein. So holst du die Schnipsel des Tages herüber und schreibst drumherum.
„Weiterschreiben?“ bietet Fragen an, wenn der Faden reißt. Ein Tipp setzt die Frage als Zwischenüberschrift ans Ende des Textes. Der Knopf mit den gekreuzten Pfeilen zeigt „Andere Fragen“.
Mit einer Vorlage schreiben
Wer jeden Abend nach demselben Muster schreibt, legt sich eine Vorlage an. Sie besteht aus festen Überschriften, jede mit einer Frage als Hinweis.
- Eine Vorlage anlegen
Unter „Mein Konto“, Reiter „Schreiben“, Karte „Vorlagen“ tippst du auf „Neue Vorlage“.
- Abschnitte eintragen
Trag bei „Name“ einen Namen für die Vorlage ein und unter „Abschnitte“ die erste „Überschrift“ ein, dazu eine „Frage als Hinweis (kann leer bleiben)“. Mit „Abschnitt hinzufügen“ kommen weitere dazu, bis zu zwölf. Dann „Speichern“.
- Eine Standardvorlage wählen
Bei „Standardvorlage“ legst du fest, welche Vorlage beim Schreiben vorgewählt ist. „Ohne Vorlage“ ist die Voreinstellung.
Solange du noch keine Vorlage hast, bietet die Karte unter „Zum Übernehmen“ zwei Beispiele an, „Tagesrückblick“ und „Arbeitstag“. Du bekommst eine Kopie und änderst sie danach frei.
In der Schreibansicht steht dann über dem Text eine Zeile „Vorlage“, solange die Seite noch leer ist. Dort kannst du für diesen einen Tag eine andere Vorlage wählen. Die Überschriften stehen schon im Text, die Fragen als grauer Hinweis darunter. Abschnitte, die leer bleiben, fallen beim Speichern weg.
Beim Schreiben geht nichts verloren
Was du tippst, geht schon während des Schreibens als Entwurf an den Server, verschlüsselt wie die Seite selbst. Oben steht dann kurz „Entwurf gesichert“. Schließt du den Tab oder geht der Akku leer, ist der Text beim nächsten Öffnen wieder da, mit dem Satz „Dein Entwurf von 21:14 ist wieder da.“ und der Uhrzeit deines Entwurfs.
Schreibst du am selben Tag auf zwei Geräten, speichert nexdiary nur, was du auf diesem Gerät geändert hast. Hast du auf beiden dasselbe Feld geändert, meldet es „Dieser Tag wurde inzwischen auf einem anderen Gerät geändert.“ und lässt dich wählen zwischen „Meine Fassung speichern“ und „Die andere Fassung laden“.
Gut zu wissenNach dem Speichern sagt nexdiary etwa „Gespeichert. Tag 57 in Folge.“ Eine Seite mit Text zählt für deine Serie, gleich ob du sie selbst geschrieben oder mit der KI ausformuliert hast.